Dienstag, 13. Juni 2017
Zero waste
https://www.zerowastefamilie.de/ - Hier entschied sich eine Familie für den Verzicht auf Müll. Auf dem dazugehörigen Blog werden Erfahrungen, Tipps und andere Dinge geteilt.
Montag, 12. Juni 2017
"Das Leben ist keine Generalprobe"
So lautet das Motto einer österreichischen Trendmarke. Das Unternehmen GEA hat sich auf ihr Schild geschrieben, nachhaltig und fair Schuhe, Möbel, Naturmatratzen und Taschen zu produzieren. Der Mensch hat nur ein Leben und es liegt an ihm, das Beste daraus zu machen, jedoch immer unter Berücksichtigung seiner Mitmenschen.
In der heutigen Zeit ist das Ziel der meisten, immer mehr und mehr zu erlangen, egal welche Konsequenzen daraus für die anderen Menschen in den verschiedenen Erdteilen und für unsere Natur und unser Ökosystem folgen. Das ICH steht im Vordergrund, ohne an andere und anderes zu denken. Die Gesellschaft veränderte sich zu einer Wegwerfgesellschaft: Was nichts mehr taugt, wird weggeworfen und ersetzt. An die Folgen dachte und denken bis heute die wenigsten.
Dieses Denken führte im Laufe der Zeit beispielsweise zu Produktionsstätten im Ausland, bei denen Löhne gedrückt wurden und nicht an gute Arbeitsbedingungen zu denken ist. Ressourcen werden verschwendet, um dem Ruf nach Mehr Herr zu werden.
Heini Staudinger, Visionär und Firmengründer, will mit seiner Idee dieser Art von Gesellschaft den Kampf ansagen:
Produktion im Einklang mit der Natur und Umwelt, wovon der Mensch nur profitieren kann. Ebenso profitieren kann der Kunde von der Ergonomie durch die natürlichen Stoffe.
Und man sieht, dieses Konzept hat Erfolg. Mit inzwischen über 40 Filialen in Österreich, Deutschland und der Schweiz wird ein immer größeres Handelsnetz aufgebaut, immer nach dem Motto „Lebensdauer statt Wegwerfmentalität.“
Quelle: https://www.gea-muenchen.de/
In der heutigen Zeit ist das Ziel der meisten, immer mehr und mehr zu erlangen, egal welche Konsequenzen daraus für die anderen Menschen in den verschiedenen Erdteilen und für unsere Natur und unser Ökosystem folgen. Das ICH steht im Vordergrund, ohne an andere und anderes zu denken. Die Gesellschaft veränderte sich zu einer Wegwerfgesellschaft: Was nichts mehr taugt, wird weggeworfen und ersetzt. An die Folgen dachte und denken bis heute die wenigsten.
Dieses Denken führte im Laufe der Zeit beispielsweise zu Produktionsstätten im Ausland, bei denen Löhne gedrückt wurden und nicht an gute Arbeitsbedingungen zu denken ist. Ressourcen werden verschwendet, um dem Ruf nach Mehr Herr zu werden.
Heini Staudinger, Visionär und Firmengründer, will mit seiner Idee dieser Art von Gesellschaft den Kampf ansagen:
"Wir von GEA wollen so nicht wirtschaften. Wir wollen es anders versuchen. Leben und leben lassen! Wir wollen eine gemeinsinnige Wirtschaft üben, in der Mensch und Natur und das Gemeinwohl die wichtigsten Orientierungspunkte sind, nicht der Glanz der Profite."So baut der Nachhaltigkeitspreisträger von „DIE ZEIT“ auf eine lokale Produktion mit gerechten Löhnen und Ressourcen aus schwächeren Ländern im europäischen Raum. Des Weiteren herrscht ein sehr hoher Qualitätsstandard mit jahrelanger Garantie und hoher Kundenzufriedenheit.
Produktion im Einklang mit der Natur und Umwelt, wovon der Mensch nur profitieren kann. Ebenso profitieren kann der Kunde von der Ergonomie durch die natürlichen Stoffe.
Und man sieht, dieses Konzept hat Erfolg. Mit inzwischen über 40 Filialen in Österreich, Deutschland und der Schweiz wird ein immer größeres Handelsnetz aufgebaut, immer nach dem Motto „Lebensdauer statt Wegwerfmentalität.“
Quelle: https://www.gea-muenchen.de/
Das Anthropozän als neuer Epochenbegriff?
Ein Zeitalter, das sich dadurch definiert, dass der enorme Einfluss des Menschen auf die Welt im Vordergrund steht - das ist sehr knapp ausgedrückt das Anthropozän.
Als Beitrag zu einer Sonderausstellung des Deutschen Museums stellt das kurze Video dar, welche Aspekte diese Epoche ausmachen und definieren können. Ergänzend dazu lässt sich auch der Wikipedia-Artikel zu dem Thema empfehlen - insbesondere weil der Begriff in den verschiedenen Disziplinen durchaus umstritten ist, was man auch anhand des Wiki-Eintrags erkennen kann. Vom Projekt wikibu.ch erhält er momentan nur 5 von 10 möglichen Punkten.
Im Video geht es dabei um die Entwicklungen und Hintergründe, die das Anthropozän klassifizieren könnten, und insbesondere auch um menschengemachte Probleme und deren Lösungen. Dabei ist der Beitrag sicherlich ebenso für den Einsatz im Unterricht geeignet, auch wenn die zahlreichen Inhalte nur durch Textbausteine vermittelt und jeweils sehr kurz behandelt werden.
Als Beitrag zu einer Sonderausstellung des Deutschen Museums stellt das kurze Video dar, welche Aspekte diese Epoche ausmachen und definieren können. Ergänzend dazu lässt sich auch der Wikipedia-Artikel zu dem Thema empfehlen - insbesondere weil der Begriff in den verschiedenen Disziplinen durchaus umstritten ist, was man auch anhand des Wiki-Eintrags erkennen kann. Vom Projekt wikibu.ch erhält er momentan nur 5 von 10 möglichen Punkten.
Im Video geht es dabei um die Entwicklungen und Hintergründe, die das Anthropozän klassifizieren könnten, und insbesondere auch um menschengemachte Probleme und deren Lösungen. Dabei ist der Beitrag sicherlich ebenso für den Einsatz im Unterricht geeignet, auch wenn die zahlreichen Inhalte nur durch Textbausteine vermittelt und jeweils sehr kurz behandelt werden.
Bildungsinitiative Expedition N
Die Bildungsinitiative Expedition N ist ein Projekt der Baden-Württemberg Stiftung. Hier ein kleiner Auszug von der Website des Projektes, in der sie sich kurz vorstellt:
Klimawandel – Ressourcenverknappung – demografischer Wandel: Dies sind nur einige Herausforderungen unserer Zeit. Um diese Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können, ist nachhaltiges Handeln zwingend notwendig. Doch für viele Menschen ist „Nachhaltigkeit" ein abstrakter Begriff, weit weg vom Alltag.
Um die Notwendigkeit und die Möglichkeiten nachhaltigen Handelns zu verdeutlichen und Nachhaltigkeit begreifbar und erfahrbar zu machen, hat die Baden-Württemberg Stiftung die mobile Informations- und Bildungsinitiative Expedition N gestartet. Mit einer interaktiven und multimedialen Ausstellung sowie einem vielfältigen Informations- und Veranstaltungsangebot wollen wir verdeutlichen, wo die derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen liegen und was Nachhaltigkeit im alltäglichen Handeln bedeutet.
Wichtige Leitfragen sind dabei: Wie können wir unser Land fit für die Zukunft machen? Wie können wir die Entwicklungs- und Lebenschancen der heutigen und der zukünftigen Generationen gleichermaßen erhalten? Und was kann der Einzelne dazu beitragen?
Mit der Expedition N wollen wir dazu anregen, sich Gedanken zu diesen und anderen wichtigen Fragen zu machen. Wir wollen Verständnis für die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns schaffen, die Menschen für nachhaltiges Handeln im Alltag motivieren und die entsprechenden Kompetenzen vermitteln.
Die Expedition N soll außerdem Impulsgeber für den offenen Dialog über Nachhaltigkeit zwischen Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sein – in Baden-Württemberg und darüber hinaus.
Seit September 2010 tourt das zweigeschossige Expeditionsmobil durch Baden-Württemberg und kommt zu den Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere besucht es auch Schülerinnen und Schüler. An rund 100 Standorten macht es jährlich Halt. So erreicht es rund 100.000 Besucherinnen und Besucher, die sich jährlich im Expeditionsmobil über Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt informieren – durch Ausstellungs-Rundgänge sowie in speziellen Veranstaltungen wie Vorträgen, Diskussionsrunden und Praktika für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende.
Sie möchten mehr erfahren? Dann kommen Sie mit auf Expedition N!
http://www.expeditionn.de/initiative/ziele/
Klimawandel – Ressourcenverknappung – demografischer Wandel: Dies sind nur einige Herausforderungen unserer Zeit. Um diese Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können, ist nachhaltiges Handeln zwingend notwendig. Doch für viele Menschen ist „Nachhaltigkeit" ein abstrakter Begriff, weit weg vom Alltag.
Um die Notwendigkeit und die Möglichkeiten nachhaltigen Handelns zu verdeutlichen und Nachhaltigkeit begreifbar und erfahrbar zu machen, hat die Baden-Württemberg Stiftung die mobile Informations- und Bildungsinitiative Expedition N gestartet. Mit einer interaktiven und multimedialen Ausstellung sowie einem vielfältigen Informations- und Veranstaltungsangebot wollen wir verdeutlichen, wo die derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen liegen und was Nachhaltigkeit im alltäglichen Handeln bedeutet.
Wichtige Leitfragen sind dabei: Wie können wir unser Land fit für die Zukunft machen? Wie können wir die Entwicklungs- und Lebenschancen der heutigen und der zukünftigen Generationen gleichermaßen erhalten? Und was kann der Einzelne dazu beitragen?
Mit der Expedition N wollen wir dazu anregen, sich Gedanken zu diesen und anderen wichtigen Fragen zu machen. Wir wollen Verständnis für die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns schaffen, die Menschen für nachhaltiges Handeln im Alltag motivieren und die entsprechenden Kompetenzen vermitteln.
Die Expedition N soll außerdem Impulsgeber für den offenen Dialog über Nachhaltigkeit zwischen Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sein – in Baden-Württemberg und darüber hinaus.
Seit September 2010 tourt das zweigeschossige Expeditionsmobil durch Baden-Württemberg und kommt zu den Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere besucht es auch Schülerinnen und Schüler. An rund 100 Standorten macht es jährlich Halt. So erreicht es rund 100.000 Besucherinnen und Besucher, die sich jährlich im Expeditionsmobil über Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt informieren – durch Ausstellungs-Rundgänge sowie in speziellen Veranstaltungen wie Vorträgen, Diskussionsrunden und Praktika für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende.
Sie möchten mehr erfahren? Dann kommen Sie mit auf Expedition N!
http://www.expeditionn.de/initiative/ziele/
Der Müll-Meister der Fußballbundesliga
Viele tausend Fußballfans pilgern jedes Wochenende in verschiedene Stadien. Dazu gehört für viele ein kaltes Bier, welches in PlastikbecherN ausgeschenkt wird. Die Deutsche Umwelthilfe (DHU) hat dazu eine Tabelle der Nachhaltigkeit in der Bundesliga erstellt. Darüber würde in der WELT am 6.6.17 berichtet: https://www.welt.de/sport/fussball/article165218943/Borussia-Dortmund-ist-deutscher-Muell-Meister.html
Sonntag, 11. Juni 2017
Wer liebt es nicht, morgens einen guten, kraftvollen Kaffee zu trinken?
Schmeckt er dann immer noch, wenn man über schlechte Arbeitsbedingungen, Ausbeutung der Arbeiter, kein Zuhause, keine Schulbildung, Kinderarbeit usw. liest. Nein, oder? In meinem Blogeintrag geht es um nachhaltigen Kaffee und wie man durch den bewussten Einkauf solcher Produkte auch Gutes bewirken kann.
Der Klimawandel, der Mangel an landwirtschaftlichen Flächen und die stetig wachsende Bevölkerung stellen Probleme für den Kaffeesektor dar. Die deutsche Kaffeewirtschaft setzt sich intensiv für nachhaltigen Anbau ein. Das Ziel dabei ist, den Arbeitern und den Produzenten eine Grundlage für ein stabiles Einkommen und angemessenes Leben zu bieten (vgl. Deutscher Kaffeeverband).
Unter anderem können durch den nachhaltigen Kaffee verschiedene Projekte unterstützt werden. Ein Projekt, das durch den Verkauf von Kaffee unterstützt wird, ist „Save the Children“. 10 Cent pro Pfund verkauftem „Privat Kaffee“ bekommt die Organisation, um Kindern eine bessere Schulbildung und jungen Erwachsenen eine Ausbildung neben dem Kaffeeanbau zu ermöglichen (vgl. Tchibo). Nachhaltiger Kaffee und weitere Produkte dieser Firma kann an dem „GUT GEMACHT“-Label erkannt werden.
Quelle: https://www.tchibo.de/gut-gemacht-nachhaltigkeit-bei-tchibo-c400059054.html?cs=1&vt=cbf596009ffb8ff4e29b4938dfcd2ecfb8a198f5#0 aufgerufen am 11.6.2017
Der Klimawandel, der Mangel an landwirtschaftlichen Flächen und die stetig wachsende Bevölkerung stellen Probleme für den Kaffeesektor dar. Die deutsche Kaffeewirtschaft setzt sich intensiv für nachhaltigen Anbau ein. Das Ziel dabei ist, den Arbeitern und den Produzenten eine Grundlage für ein stabiles Einkommen und angemessenes Leben zu bieten (vgl. Deutscher Kaffeeverband).
"Qualität beinhaltet aber mehr: Wie das Produkt entstanden ist, gehört für uns ebenfalls dazu. Deshalb setzen wir uns für den Schutz der Natur und bessere Lebensbedingungen der Kaffeefarmer und ihrer Familien in den Ursprungsländern unserer Kaffees ein. Und du kannst dich nicht nur über aromatischen Kaffee freuen, sondern bringst mit deinem Kauf auch anderswo auf der Welt etwas Gutes ins Rollen." (Website von Tchibo)Ein bekannter Kaffeehändler, „Tchibo“, setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Dieser Konzern setzt sich für bessere Arbeitsbedingen und somit auch für einen effizienteren Anbau ein. Durch die Rainforest-Alliance-Zertifizierung können die Farmer in Kolumbien neue Bäume pflanzen und 74% wieder neu aufforsten.
Unter anderem können durch den nachhaltigen Kaffee verschiedene Projekte unterstützt werden. Ein Projekt, das durch den Verkauf von Kaffee unterstützt wird, ist „Save the Children“. 10 Cent pro Pfund verkauftem „Privat Kaffee“ bekommt die Organisation, um Kindern eine bessere Schulbildung und jungen Erwachsenen eine Ausbildung neben dem Kaffeeanbau zu ermöglichen (vgl. Tchibo). Nachhaltiger Kaffee und weitere Produkte dieser Firma kann an dem „GUT GEMACHT“-Label erkannt werden.
Quelle: https://www.tchibo.de/gut-gemacht-nachhaltigkeit-bei-tchibo-c400059054.html?cs=1&vt=cbf596009ffb8ff4e29b4938dfcd2ecfb8a198f5#0 aufgerufen am 11.6.2017
Nachhaltigkeit in der Schokoladenfabrik in Köln
Für das Schokoladenmuseum in Köln spielt nicht nur Schokolade eine große Rolle, sondern auch die Nachhaltigkeit steht im Fokus des von Hans Imhoffs 1993 eröffneten Museums. Um Schokolade zu produzieren und zu verkaufen, wird vor allem Kakao benötigt. Dieser Kakao wird von fünf bis sechs Millionen Kakaobauern weltweit angepflanzt. Die Zahl der Menschen, die von dem Kakaoanbau abhängig sind, ist aber weitaus größer. Hierbei handelt es sich um bis zu 50 Millionen Menschen.
Die Arbeitsbedingungen der Menschen, die Kakao anbauen, sind von Land zu Land verschieden, generell gilt aber, dass sie unter sehr schlechten Bedingungen arbeiten müssen und ungeschützt Insektiziden und Pestiziden ausgesetzt sind. In den kleinbäuerlichen Betrieben nutzen die Menschen den Anbau von Kakao auch, um ihre eigene Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu sichern.
Dennoch ist festzuhalten, dass die Kakaoplantagenarbeiter zu den ärmsten Bevölkerungsschichten eines Landes gehören, da sie nur ein geringes Gehalt erhalten. Dadurch müssen die Kakaobauern in sehr armen und unhygienischen Verhältnissen ohne frisches Wasser und Elektrizität leben. Diese kleinbäuerlichen Betriebe produzieren 90% des weltweit verwendeten Kakaos. Die meisten Betriebe davon findet man in Westafrika.
Im Jahr 2012 wurde das Forum Nachhaltiger Kakao e.V. von der Bundesregierung, der deutschen Süßwarenindustrie und dem deutschen Lebensmittelhandel gegründet. Sie schlossen sich zusammen, um den Kakaobauern bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Zudem haben sie das Ziel, die natürlichen Ressourcen der Anbauländer zu schonen und den Anbau von nachhaltig erzeugtem Kakao zu stärken.
Im Jahr 2015 hat das Forum gemeinsam mit der ivorischen Regierung mit dem Projekt PRO-PLANTEURS begonnen. Es hat das Ziel, die Einkommens- und Lebenssituation von circa 20.000 Kakaobauern in der Côte d’Ivoire zu verbessern. Zudem wollen sie Frauen fördern, indem sie die Einkünfte erhöhen und bessere Nahrungsgrundlagen für die Familien schaffen.
Das Schokoladenmuseum in Köln informiert über dieses Forum, das seit 2014 auch ein eingetragener Verein ist, und versucht damit bei den Besuchern ein Nachdenken über ihr Konsumverhalten anzuregen. Zudem unterstützt das Museum Nachhaltigkeit auch mit einem konkreten Projekt, dem „historischen“ Schokoladenautomaten. Alle Einnahmen aus diesem Automaten werden verwendet, um das Projekt „Mit Bio-Schokolade den Regenwald retten“ zu unterstützen.
Dieses Projekt wurde von der Tropenwaldstiftung OroVerde im Patuca-Nationalpark in Honduras ins Leben gerufen. Die Bauern werden in Anbaufragen von Experten betreut, da sie Kakao in Bio-Qualität anbauen. Das Ziel dieses Projekt ist es, den Menschen einen Weg aus der Armut zu bieten: http://www.schokoladenmuseum.de/de/
Die Arbeitsbedingungen der Menschen, die Kakao anbauen, sind von Land zu Land verschieden, generell gilt aber, dass sie unter sehr schlechten Bedingungen arbeiten müssen und ungeschützt Insektiziden und Pestiziden ausgesetzt sind. In den kleinbäuerlichen Betrieben nutzen die Menschen den Anbau von Kakao auch, um ihre eigene Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu sichern.
Dennoch ist festzuhalten, dass die Kakaoplantagenarbeiter zu den ärmsten Bevölkerungsschichten eines Landes gehören, da sie nur ein geringes Gehalt erhalten. Dadurch müssen die Kakaobauern in sehr armen und unhygienischen Verhältnissen ohne frisches Wasser und Elektrizität leben. Diese kleinbäuerlichen Betriebe produzieren 90% des weltweit verwendeten Kakaos. Die meisten Betriebe davon findet man in Westafrika.
Im Jahr 2012 wurde das Forum Nachhaltiger Kakao e.V. von der Bundesregierung, der deutschen Süßwarenindustrie und dem deutschen Lebensmittelhandel gegründet. Sie schlossen sich zusammen, um den Kakaobauern bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Zudem haben sie das Ziel, die natürlichen Ressourcen der Anbauländer zu schonen und den Anbau von nachhaltig erzeugtem Kakao zu stärken.
Im Jahr 2015 hat das Forum gemeinsam mit der ivorischen Regierung mit dem Projekt PRO-PLANTEURS begonnen. Es hat das Ziel, die Einkommens- und Lebenssituation von circa 20.000 Kakaobauern in der Côte d’Ivoire zu verbessern. Zudem wollen sie Frauen fördern, indem sie die Einkünfte erhöhen und bessere Nahrungsgrundlagen für die Familien schaffen.
Das Schokoladenmuseum in Köln informiert über dieses Forum, das seit 2014 auch ein eingetragener Verein ist, und versucht damit bei den Besuchern ein Nachdenken über ihr Konsumverhalten anzuregen. Zudem unterstützt das Museum Nachhaltigkeit auch mit einem konkreten Projekt, dem „historischen“ Schokoladenautomaten. Alle Einnahmen aus diesem Automaten werden verwendet, um das Projekt „Mit Bio-Schokolade den Regenwald retten“ zu unterstützen.
Dieses Projekt wurde von der Tropenwaldstiftung OroVerde im Patuca-Nationalpark in Honduras ins Leben gerufen. Die Bauern werden in Anbaufragen von Experten betreut, da sie Kakao in Bio-Qualität anbauen. Das Ziel dieses Projekt ist es, den Menschen einen Weg aus der Armut zu bieten: http://www.schokoladenmuseum.de/de/
Samstag, 10. Juni 2017
Projekt "Tafelkiste"
Im
Kreis Böblingen wurde in mehreren Kirchengemeinden das Projekt
„Tafelkiste“ ins Leben gerufen: https://se-bb.drs.de/soziales/tafelkiste.html.
Diese Kiste ist meistens im Eingangsbereich der Kirchen vorzufinden. Hier können Gemeindemitglieder oder auch andere Kirchenbesucher ihre übrigen oder zu viel eingekauften Nahrungsmittel hineinlegen und mit ihrer Spende die örtliche Tafel unterstützen. So haben Bürger die Möglichkeit, die Tafel mit Lebensmitteln zu versorgen, was bisher nur Firmen oder dem Einzelhandel vorbehalten war.
Da der Bedarf im Tafelladen stetig steigt, kann durch die Unterstützung der Kirchenbesucher dieser Mehrbedarf mit abgedeckt werden. Es wurden deutliche Erfolge mit diesem Projekt erzielt, was dazu geführt hat, dass das Projekt im Kreis Böblingen ausgedehnt wurde: http://www.kath-kirche-hildrizhausen.de/index.php/tafelkistestart.
Die Lebensmittel sollten möglichst haltbar sein, beispielsweise sind Nudeln, Reis, Haferflocken, Kaffee oder Mehl gern gesehene Spenden. Die Kiste wird in regelmäßigen Zeitabständen in den Tafelladen gebracht und dort hilfsbedürftigen Menschen angeboten. Das Projekt "Tafelkiste" ist auch in anderen Regionen Deutschlands eingeführt worden.
Stell dir vor, du könntest dein T-Shirt einfach auf den Kompost werfen
Laut Greenpeace besitzt jeder erwachsene Deutsche durchschnittlich 95 Kleidungsstücke – Unterwäsche und Socken sind hiervon ausgenommen. Was sich vielleicht nach gar nicht so viel anhört, summiert sich schnell auf 5,2 Milliarden Kleidungsstücke allein in Deutschland. Unsere Kleiderschränke sind dabei alles andere als beständig: Wir kaufen etwas im Frühling, weil es im Trend ist. Wir schmeißen es im Winter aus dem Schrank, weil wir Platz für Winterkleidung brauchen, weil es uns nicht mehr passt oder weil es uns schlichtweg nicht mehr gefällt. Unsere Kleiderschränke und die Mode-Industrie leben von dieser Kurzlebigkeit. Wie viele Materialen (vor allem wie viele Liter Wasser) dabei verbraucht werden, spielt dabei keine Rolle.
Recyclebare T-Shirts
Erste Anfänge, dieser Verschwendung entgegenzuwirken, gibt es seit Jahren in der Mode-Industrie: Conscious-Kollektionen, Bio Cotton und große Recycling-Aktionen sind nur einige der vielen Projekte. Die Mode-Kette C&A startet nun eine neue Initiative und wirbt mit T-Shirts aus Biobaumwolle, die vollständig recycelbar sind, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern.
Es fängt schon auf den Baumwollplantagen an: Verwendet werden nur unschädliche und abbaubare Düngemittel, die nicht nur der Umwelt zu Gute kommen, sondern auch der Gesundheit der Bauern. Bei der Produktion selbst wird das benötigte Wasser mehrmals wiederverwendet und man achtet auf die Gemeinden und die Ökosysteme der Produktionsorte.
Da die T-Shirts nur aus Naturmaterialien bestehen, kann man sie einfach auf den Kompost werfen (wo sie abgebaut werden) oder an Fashion for Good schicken (wo die Materialien recycelt werden). Man kann sie natürlich auch in die Altkleidersammlung geben oder spenden, so wie alle anderen Kleidungsstücke auch.
Die gesamte Kollektion läuft unter dem Cradle To Cradle (C2C) Qualitätssiegel, das für Kreislaufwirtschaft steht: Man soll den Produktionsprozess als Ganzes sehen und vermeidbaren Müll so gar nicht erst entstehen lassen. Am Ende sollen die Materialen des Artikels wiederverwendbar und biologisch abbaubar sein.
Ein gutes Gewissen für 7€?
Es fängt schon auf den Baumwollplantagen an: Verwendet werden nur unschädliche und abbaubare Düngemittel, die nicht nur der Umwelt zu Gute kommen, sondern auch der Gesundheit der Bauern. Bei der Produktion selbst wird das benötigte Wasser mehrmals wiederverwendet und man achtet auf die Gemeinden und die Ökosysteme der Produktionsorte.
Da die T-Shirts nur aus Naturmaterialien bestehen, kann man sie einfach auf den Kompost werfen (wo sie abgebaut werden) oder an Fashion for Good schicken (wo die Materialien recycelt werden). Man kann sie natürlich auch in die Altkleidersammlung geben oder spenden, so wie alle anderen Kleidungsstücke auch.
Die gesamte Kollektion läuft unter dem Cradle To Cradle (C2C) Qualitätssiegel, das für Kreislaufwirtschaft steht: Man soll den Produktionsprozess als Ganzes sehen und vermeidbaren Müll so gar nicht erst entstehen lassen. Am Ende sollen die Materialen des Artikels wiederverwendbar und biologisch abbaubar sein.
Ein gutes Gewissen für 7€?
Die Preise für die T-Shirts bewegen sich zwischen 7€ und 9€, und es kommt die Frage auf, wie fair diese T-Shirts bei dem Preis wirklich produziert werden können. Es ist schließlich allgemein bekannt, zu welchen Bedingungen und in welchen Ländern Unternehmen ihre Produkte herstellen lassen – egal in welcher Preisklasse man sich bewegt. Daher sollte man die Löhne und Arbeitsbedingungen nicht außer Acht lassen.
Zwar verzichtet man auf umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien, aber das muss nicht automatisch heißen, dass die Arbeiter einen gerechten Lohn bekommen und humane Arbeitszeiten haben. Zumindest lassen sich bei C&A dazu keine Informationen finden. Das wäre also der nächste Schritt, an dem man ansetzen könnte, um die Produktion noch gerechter zu machen. Ein erster wichtiger Schritt ist mit diesem Projekt allerdings auf jeden Fall getan.
Zwar verzichtet man auf umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien, aber das muss nicht automatisch heißen, dass die Arbeiter einen gerechten Lohn bekommen und humane Arbeitszeiten haben. Zumindest lassen sich bei C&A dazu keine Informationen finden. Das wäre also der nächste Schritt, an dem man ansetzen könnte, um die Produktion noch gerechter zu machen. Ein erster wichtiger Schritt ist mit diesem Projekt allerdings auf jeden Fall getan.
Donnerstag, 8. Juni 2017
Zeit Online: Serie zur Konsumgesellschaft
Heute ist auf Zeit Online ein ausführlicher und lesenswerter Artikel von Nils Markwardt erschienen, der sich sehr gut eignet, um die Thematik der vergangenen Sitzung(en), die Charakteristika der Konsumgesellschaft, nachzubereiten. Der Beitrag mit dem Titel "Wir sind Konsumnation" bildet den Auftakt zu einer ganzen Serie zum Thema, die mit "Kaufen, kaufen, kaufen" überschrieben ist. Man darf auf die künftigen Beiträge gespannt sein...
Dienstag, 6. Juni 2017
Siegelklarheit - beim Einkaufen den Durchblick behalten
"Siegelklarheit.de" ist ein von der Bundesregierung gefördertes Internetportal (auch als App vorhanden), das beim Einkaufen helfen soll, Siegel zu verstehen und zu vergleichen. Das Portal ist hervorgegangen aus einem Projekt, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiiert und finanziert wurde. Das Projekt hat zum Ziel, nachhaltiges Handeln zu fördern, indem Verbraucher, Regierungen und Unternehmen dabei unterstützt werden, Umwelt- und Sozialsiegel besser zu verstehen und somit die Umsetzung hoher Umwelt- und Sozialstandards voranzutreiben. Die Bandbreite reicht dabei von Textiliensiegeln über Elektroniksiegel und Wasch-/Putzmittelsiegel bis hin zu Lebensmittelsiegeln.
Mikroplastik: die unsichtbare Gefahr
In vielen Kosmetikprodukten ist Mikroplastik enthalten. Neben Peelings und Shampoos enthalten auch
andere Produkte wie Wimperntusche und Make-Up Mikroplastik. Als Mikroplastik werden feste und unlösliche synthetische Polymere bezeichnet, die
kleiner als fünf Millimeter sind (BUND). Die winzigen Plastikteilchen werden
immer mehr zum Problem für die Umwelt und damit auch für unsere Gesundheit.
Durch das Abwasser gelangen die Teilchen in die Meere.
Ob die Plastikpartikel in einem Kosmetikprodukt enthalten sind, ist schwer zu erkennen, da es keine explizite Kennzeichnungspflicht für Mikroplastik gibt. Mit Bezeichnungen wie Polyethylen (PE) oder Acrylate (ACS) können viele Konsumenten wenig anfangen. Der BUND hat deshalb eine Broschüre zum Thema Mikroplastik veröffentlicht. In dieser klärt er über die „unsichtbare Gefahr“ von Mikroplastik auf.
In der Broschüre findet sich ein Verzeichnis der häufigsten Kunststoffe in Kosmetika mit deren Bezeichnungen und Abkürzungen. Ebenfalls findet sich eine lange Liste an Kosmetika vieler Marken und deren enthaltenen Kunststoffen: https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf
Ob die Plastikpartikel in einem Kosmetikprodukt enthalten sind, ist schwer zu erkennen, da es keine explizite Kennzeichnungspflicht für Mikroplastik gibt. Mit Bezeichnungen wie Polyethylen (PE) oder Acrylate (ACS) können viele Konsumenten wenig anfangen. Der BUND hat deshalb eine Broschüre zum Thema Mikroplastik veröffentlicht. In dieser klärt er über die „unsichtbare Gefahr“ von Mikroplastik auf.
In der Broschüre findet sich ein Verzeichnis der häufigsten Kunststoffe in Kosmetika mit deren Bezeichnungen und Abkürzungen. Ebenfalls findet sich eine lange Liste an Kosmetika vieler Marken und deren enthaltenen Kunststoffen: https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf
Für diejenigen, die sich die vielen Namen der Kunststoffe
nicht merken können bzw. sich nicht sicher sind, ob sie beim Kauf von
Kosmetika anhand der Inhaltsangaben Produkte mit Mikroplastik erkennen können,
jedoch trotzdem lieber Kosmetika ohne Mikroplastik kaufen möchten, gibt es eine
App: Codecheck. Mit Hilfe dieser App
kann man beim Einkaufen Produkte scannen. Sie verrät einem, welche bedenklichen
bzw. unbedenklichen Inhaltsstoffe in einem Produkt stecken und welche
Problematik hinter den Stoffen steckt.
Ausblick: Auch durch Plastik in Textilien und durch unseren alltäglich produzierten Plastikmüll werden die Meere verschmutzt. Eine Grafik auf der Website der Stiftung Warentest zeigt den Kreislauf, welcher durch die Verschmutzung der Meere durch den Menschen entsteht: https://www.test.de/Mikroplastik-Riskante-Teilchen-in-Pullis-Peelings-und-Plankton-4817845-4818532/
Ausblick: Auch durch Plastik in Textilien und durch unseren alltäglich produzierten Plastikmüll werden die Meere verschmutzt. Eine Grafik auf der Website der Stiftung Warentest zeigt den Kreislauf, welcher durch die Verschmutzung der Meere durch den Menschen entsteht: https://www.test.de/Mikroplastik-Riskante-Teilchen-in-Pullis-Peelings-und-Plankton-4817845-4818532/
Lessenich: Analyse der Externalisierungsgesellschaft
"Neben uns die Sintflut" ist der eindrückliche Titel (Untertitel: "Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis"), den der Soziologe Stephan Lessenich seiner treffenden Diagnose unserer Gesellschaft gegeben hat. Das Buch ist 2016 im Carl Hanser Verlag erschienen, zwischenzeitlich auch als Lizenzausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung (Schriftenreihe Band 10010) erhältlich und unbedingt lesenswert.
Zentrale Aussage ist, dass es uns gut geht, weil es anderen schlecht geht. Glück und Unglück müssen in Tateinheit betrachtet werden. So schreibt der Autor hinsichtlich der Ziele, die er mit dem Buch verfolgt:
Zentrale Aussage ist, dass es uns gut geht, weil es anderen schlecht geht. Glück und Unglück müssen in Tateinheit betrachtet werden. So schreibt der Autor hinsichtlich der Ziele, die er mit dem Buch verfolgt:
"Ebendiese Doppelgeschichte soll hier in den Blick genommen werden. Es geht um den Einblick in Zusammenhänge, die Einsicht in Abhängigkeiten, in globale Beziehungsstrukturen und Wechselwirkungen. Es geht um die andere Seite der westlichen Moderne, um ihr 'dunkles Gesicht', um ihre Verankerung in den Strukturen und Mechanismen kolonialer Herrschaft über den Rest der Welt. Es geht um Reichtumsproduktion auf Kosten und um Wohlstandsgenuss zu Lasten anderer, um die Auslagerung der Kosten und Lasten des 'Fortschritts'. Und es geht noch um eine weitere, dritte Geschichte: um die Abwehr des Wissens um ebendiese Doppelgeschichte, um deren Verdrängung aus unserem Bewusstsein, um ihre Tilgung aus den gesellschaftlichen Erzählungen individuellen und kollektiven 'Erfolgs'. Wer von unserem Wohlstand hierzulande redet, dürfte von den damit verbundenen, verwobenen, ja ursächlich zusammenhängenden Nöten anderer Menschen andernorts nicht schweigen. Genau das aber ist es, was ununterbrochen geschieht." (S. 17)Im weiteren Verlauf des Textes wird Lessenich noch deutlicher, wenn er schreibt: "Gegen ebenjenes Vergessen aber richtet sich dieses Buch" (S. 24). Es geht darum, die Mechanismen und Strukturen darzustellen, die zu der perversen "internationalen Arbeitsteilung" geführt haben, die sich so beschreiben lässt:
"Wir haben uns aufs Gewinnen spezialisiert - und die anderen aufs Verlieren festgelegt." (S. 25)Die Anzeichen mehren sich, dass Ungleichheit und Ungerechtigkeit im Weltmaßstab immer mehr Menschen Unbehagen bereitet.
"Diesem einstweilen noch unterschwelligen, aber - so die Vermutung - zunehmend um sich greifenden Unbehagen an der Externalisierungsgesellschaft und ihrem Preis will das vorliegende Buch Ausdruck und Auftrieb geben." (S. 29)Es geht Lessenich also um "eine Gegenwartssoziologie der Externalisierungsgesellschaft" (S. 50), wobei er diesen zentralen Begriff entlang der drei zentralen Kategorien von Macht, Ausbeutung und Habitus folgendermaßen definiert:
"In der Externalisierungsgesellschaft besteht Macht in der Chance, die Kosten der eigenen Lebensführung auf andere abzuwälzen - und diese Chance ist strukturell ungleich verteilt. Sie ist dies, weil es bestimmten sozialen Kollektiven gelungen ist, sich Möglichkeiten zur Externalisierung anzueignen und sie zugleich anderen vorzuenthalten. Diese anderen werden von den machtvollen Positionen aus ausgebeutet, insofern sie vorrangig die Kosten der Externalisierung zu tragen haben, von den Profiten derselben aber dauerhaft ausgeschlossen bleiben. Sozial wirksam und gesellschaftlich stabilisiert werden Machtungleichgewicht und Ausbeutungsdynamik in der Externalisierungsgesellschaft durch einen spezifischen Habitus derjenigen, die aus machtvollen Positionen heraus ausbeuterisch handeln: Externalisierung wird für sie zu einer sozialen Praxis, die sie als möglich, üblich und legitim wahrnehmen und daher wie selbstverständlich vollziehen." (S. 62f., eigene Hervorhebung)Auf den Seiten 179/180 bilanziert der Autor seine Analyse. In zwei Anläufen habe er zu ergründen versucht, wie es sich mit Wohlstand und "Übelstand" verhält:
"Zunächst wurde gezeigt, wie die gesamte (...) Lebensführung in den reichen Gesellschaften des globalen Nordens auf einem schon seit langem praktizierten, großangelegten System ungleichen Tauschs beruht: In weiter Ferne, an den vielen Peripherien der kapitalistischen Weltökonomie, werden Arbeiten erbracht, Ressourcen gefördert, Giftstoffe freigesetzt, Abfälle gelagert, Landstriche verwüstet, Sozialräume zerstört, Menschen getötet - für uns, für die Menschen in den Zentren des Wohlstands, für die Ermöglichung und Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards, ihrer Lebenschancen, ihres Lebensstils." (S. 179f.)Der zweite Schritt besteht darin, das Mobilitätsregime dieser globalen Formation in den Blick zu nehmen. Hier kommt Lessenich zu folgender Einschätzung:
"Sodann wurde in einem zweiten Schritt nachgezeichnet, wie sich diese Zentren des Wohlstands von der sie nährenden und entlastenden Außenwelt abschließen, oder genauer: wie sie 'fremde' Lebenswelten als ein 'Außen' konstruieren, auf das sie zur Sicherung ihrer Lebensweise zugreifen können, ohne selbst jedoch von diesem in ihrer Integrität berührt zu werden. Die Beziehungen zwischen Zentren und Peripherien sind nach dem Prinzip der Halbdurchlässigkeit gestaltet: Während nach 'außen' viel geht, soll nur wenig nach 'innen' gelangen. Die globale Mobilitätskluft zugunsten des globalen Nordens ist dafür ein treffendes Beispiel: Die eine Hälfte der Welt bereist kollektiv die andere, eröffnet dieser aber nur einen höchst selektiven Zugang zu ihrem eigenen Wirtschafts- und Sozialraum. Wie die Lebens- sind auch die Bewegungschancen offensichtlich global teilbar - und effektiv geteilt. Was den einen möglich ist, bleibt den anderen verwehrt: Das nennt sich dann das Zeitalter der 'Globalisierung'." (S. 180)In dieser Analyse bestand das Hauptanliegen des Buches. Hinzu kam das Ziel, mit "der Schweigespirale des Wohlstandskapitalismus" (S. 192) zu brechen. Was mögliche Reaktionen auf die dargestellte schreiende Ungerechtigkeit betrifft, beschränkt sich Lessenich auf einige Andeutungen zur "radikalen institutionellen Reform der Externalisierungsgesellschaft" (S. 195):
"...von einer mit den Privilegien der Zentrumsökonomien brechenden Revision des Welthandelsregimes, einer effektiven Besteuerung weltweiter Finanztransaktionen und einem Umbau der reichen Volkswirtschaften in Postwachstumsökonomien bis hin zu einem Sozialvertrag zur Verzögerung des Klimawandels (...) und einer transnationalen Rechtspolitik, die globale soziale Rechte wirkungsvoll verankert. Auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, liefe eine solche Reform auf eine konsequente Politik der doppelten Umverteilung hinaus: im nationalgesellschaftlichen wie im weltgesellschaftlichen Maßstab, von oben nach unten und von 'innen' nach 'außen'." (S. 195)
Samstag, 3. Juni 2017
Wachstum, was nun?
Der Dokumentarfilm "Wachstum, was nun?" von Marie-Monique Robin stellt zahlreiche lokale und regionale nachhaltige Konzepte vor, welche abgekoppelt sind von expansivem Wachstum und rohölgestützter Wirtschaft. Eine kleine weltweite Bewegung macht sich seit einigen Jahren auf, um dem Finanzsystem, der Energiewirtschaft und der Nahrungsmittelproduktion Alternativen aufzuzeigen. Im Film werden Lokalwährungen, urbane Landwirtschaft und autarke Energiesysteme vorgestellt. Diese weisen nach, dass ressourcenschonende und umweltbewusste Modelle erfolgreich sein können, allerdings auch mit einem enormen Veränderungswillen verbunden sind.
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Mittwoch, 31. Mai 2017
Plastikmüll im Meer und Mikroplastik
In den Weltmeeren befinden sich unvorstellbare Mengen an Plastikmüll. Plastikflaschen benötigen laut Umweltbundesamt 450 Jahre für ihre Zersetzung, ein Fischfang-Nylonnetz sogar 600 Jahre - von ihnen geraten jährlich ca. 25.000 Stück unkontrolliert in die Meere. Besonders Mikroplastik (Plastik-Partikel, die kleiner als 5 Millimeter sind), gelangt über das Abwasser in die Meere und richtet große Schäden an.
Das folgende Video vom Mai 2017 handelt von Boyan Slat und seiner Foundation "The Ocean Cleanup", die versucht, durch eine spezielle Technik die Meere im großen Stil von Müll zu befreien.
Und was kann der Einzelne gegen Plastik im Meer tun? Wo immer es möglich und sinnvoll ist, sollte auf Plastik verzichtet werden! Weiterhin sollte beim Einkaufen darauf geachtet werden, Verpackungsmüll zu vermeiden und vor allem auch beim Kauf von Kosmetikartikeln nach Mikroplastik Ausschau gehalten werden. Genaueres dazu gibt es hier von der Seite des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Für mehr Informationen zu Mikroplastik ist folgendes Video empfehlenswert:
Das folgende Video vom Mai 2017 handelt von Boyan Slat und seiner Foundation "The Ocean Cleanup", die versucht, durch eine spezielle Technik die Meere im großen Stil von Müll zu befreien.
Und was kann der Einzelne gegen Plastik im Meer tun? Wo immer es möglich und sinnvoll ist, sollte auf Plastik verzichtet werden! Weiterhin sollte beim Einkaufen darauf geachtet werden, Verpackungsmüll zu vermeiden und vor allem auch beim Kauf von Kosmetikartikeln nach Mikroplastik Ausschau gehalten werden. Genaueres dazu gibt es hier von der Seite des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Für mehr Informationen zu Mikroplastik ist folgendes Video empfehlenswert:
Mittwoch, 17. Mai 2017
Nachhaltigkeitstage 2017
Am Wochenende noch nichts vor?
Vom 19. - 21.05 finden in ganz Deutschland wieder die N!-Tage statt.
Ba-Wü ist Vorreiterbundesland mit den meisten Projekten!
Hier könnt ihr sie euch auf der Übersichtskarte anschauen.
Auch die Stadt Ludwigsburg (Nachhaltigkeitspreis 2014) ist mit einem bunten Programm dabei.
Besonders erwähnenswert: die Ausstellung "Das Land das wir uns nehmen" vom 18.Mai bis 8.Juni im Kulturzentrum.
Und in der Landeshauptstadt ist einiges geboten. So kannst du auf dem "Übermorgen-Markt" kreative Initiativen kennenlernen, "nachhaltige" Produkte erwerben oder noch besser: eine Konsumpause bei einer kostenlosen Massage genießen.
Viel Spaß!
Vom 19. - 21.05 finden in ganz Deutschland wieder die N!-Tage statt.
Ba-Wü ist Vorreiterbundesland mit den meisten Projekten!
Hier könnt ihr sie euch auf der Übersichtskarte anschauen.
Auch die Stadt Ludwigsburg (Nachhaltigkeitspreis 2014) ist mit einem bunten Programm dabei.
Besonders erwähnenswert: die Ausstellung "Das Land das wir uns nehmen" vom 18.Mai bis 8.Juni im Kulturzentrum.
Und in der Landeshauptstadt ist einiges geboten. So kannst du auf dem "Übermorgen-Markt" kreative Initiativen kennenlernen, "nachhaltige" Produkte erwerben oder noch besser: eine Konsumpause bei einer kostenlosen Massage genießen.
Viel Spaß!
Freitag, 12. Mai 2017
Aktiv werden
1. campusWELTbewerb
Die Bewerbungsfrist für den campusWELTbewerb, einem Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen, wurde verlängert. Bis Ende August können Projektskizzen von Hochschulangehörigen eingereicht werden. Der Kreativität sind dabei (fast) keine Grenzen gesetzt...
2. Sommerakademie der VÖÖ
Wer sich diesen Sommer intensiver mit der Postwachstumsökonomie und dem Suffizienzprinzip beschäftigen möchte, der kann sich noch bis zum 21. Mai bei der VÖÖ bewerben. Die Akademie "Nach dem Wachstum" findet von Montag, 28. August bis Freitag, 1. September statt. Bei erfolgreicher Bewerbung (von Studierenden wird eine wissenschaftliche Arbeit in diesem Feld erwartet) entstehen keine Teilnahmegebühren. Hier gibts weitere Infos: Sommerakademie VÖÖ.
Die Bewerbungsfrist für den campusWELTbewerb, einem Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen, wurde verlängert. Bis Ende August können Projektskizzen von Hochschulangehörigen eingereicht werden. Der Kreativität sind dabei (fast) keine Grenzen gesetzt...
2. Sommerakademie der VÖÖ
Wer sich diesen Sommer intensiver mit der Postwachstumsökonomie und dem Suffizienzprinzip beschäftigen möchte, der kann sich noch bis zum 21. Mai bei der VÖÖ bewerben. Die Akademie "Nach dem Wachstum" findet von Montag, 28. August bis Freitag, 1. September statt. Bei erfolgreicher Bewerbung (von Studierenden wird eine wissenschaftliche Arbeit in diesem Feld erwartet) entstehen keine Teilnahmegebühren. Hier gibts weitere Infos: Sommerakademie VÖÖ.
Bhutan und das Bruttonationalglück
Texte:
Amrai Coen: Bhutan. 40,9% sind schon glücklich, Zeit Online, 01.12.2011 (Link)
Eckhart Nickel: Bhutan. Was ist Glück?, FAZ Online, 26.10.2016 (Link)
Jochen Müssig: Bhutan. Das belächelte Glück, NZZ Online, 16.12.2016 (Link)
Film:
Weltspiegel-Reportage über Bhutan (Gesamtlänge 28 min; Thema "Glück" im engeren Sinn ab 12 min, verfügbar bis 13.08.2017): http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/weltspiegel-reportage-bhutan-100.html
Podcast:
SWR2 Interview "Bhutan: Königreich des Glücks": http://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr2/impuls/beitraege/2015/12/28-land-des-bruttosozialgluecks.12844s.mp3
Donnerstag, 11. Mai 2017
Elon Musk - Pionier für eine nachhaltigere Welt
Elon Musk ist meiner Meinung nach ein bedeutender Akteur für eine bessere Welt. Er verwendet sein komplettes Vermögen für seine Projekte (PayPal, Tesla, SpaceX). Das Video erzählt anschaulich seinen Werdegang.
Mittwoch, 10. Mai 2017
Kinder und ihr Verständnis von Nachhaltigkeit
In der letzten Sitzung haben wir unter anderem auch über Kinder und ihre Sichtweise auf die Postwachstumsgesellschaft gesprochen. Zu diesem Thema gibt es einen Film mit dem Titel: "Nicht ohne uns". In diesem Dokumentarfilm geht es um 16 Kinder aus 15 Ländern, die auf ihrem Schulweg interviewt werden und dabei über ihre Wünsche und Träume sprechen.
Obwohl die Kinder aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen kommen, haben sie viele gemeinsame Themen, wie bspw. die Umwelt, die ihnen am Herzen liegt. Weiterführend sprechen sie sich auch gegen den Klimawandel, die Zerstörung der Umwelt und für soziale Gerechtigkeit aus. Leider wurde der Film nur in ausgewählten Kinos gezeigt, er ist aber ab dem 21.07.2017 als DVD erhältlich.
Weitere Infos: http://www.nichtohneuns-film.de
Obwohl die Kinder aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen kommen, haben sie viele gemeinsame Themen, wie bspw. die Umwelt, die ihnen am Herzen liegt. Weiterführend sprechen sie sich auch gegen den Klimawandel, die Zerstörung der Umwelt und für soziale Gerechtigkeit aus. Leider wurde der Film nur in ausgewählten Kinos gezeigt, er ist aber ab dem 21.07.2017 als DVD erhältlich.
Weitere Infos: http://www.nichtohneuns-film.de
Montag, 8. Mai 2017
Initiative ZukunftsPHähig
„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“
(Margaret Mead)
Das ist die Initiative ZukunftsPHähig:
Eine kleine (hoffentlich bald ganz große) Gruppe engagierter Studenten, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mit kleinen Aktionen das große Thema "Nachhaltigkeit" an der PH zu verwurzeln. Wir treffen uns immer MONTAGS um 18.00 Uhr vor dem Lit-Café. Das erste Treffen in diesem Semester findet statt am: 8. Mai (also heute ;). Schau doch einfach mal vorbei
(Margaret Mead)
Das ist die Initiative ZukunftsPHähig:
Eine kleine (hoffentlich bald ganz große) Gruppe engagierter Studenten, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mit kleinen Aktionen das große Thema "Nachhaltigkeit" an der PH zu verwurzeln. Wir treffen uns immer MONTAGS um 18.00 Uhr vor dem Lit-Café. Das erste Treffen in diesem Semester findet statt am: 8. Mai (also heute ;). Schau doch einfach mal vorbei
Aktueller APuZ-Aufsatz zur Postwachstumsökonomie
Die aktuelle APuZ-Ausgabe zu Karl Marx und "Das Kapital" umfasst auch einen lesenswerten Beitrag von Niko Paech zur Postwachstumsökonomik, die er auf Seite 44 so definiert:
"Die Postwachstumsökonomik kann als ökologisch orientierte Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften bezeichnet werden. Als Lehr- und Forschungsprogramm richtet sie den Blick auf drei basale Fragestellungen. Erstens: Welche Begründungszusammenhänge lassen erkennen, dass ein weiteres Wachstum des Bruttoinlandsproduktes keine Option für die Gestaltung moderner Industriegesellschaften sein kann? Zweitens: Was sind die Ursachen dafür, dass moderne, auf industrieller Fremdversorgung basierende Volkswirtschaften einem Wachstumszwang unterliegen? Drittens: Was sind die Merkmale einer Ökonomie, deren industrieller Output mit der Einhaltung ökologischer Grenzen harmoniert und insbesondere nicht mehr wächst (Postwachstumsökonomie)?"Diese reduktive Ökonomie ist das Resultat einer fünffachen Selbstbegrenzung (S. 45-46), die sich mit den folgenden Begriffen verbindet:
- Suffizienz
- Subsistenz
- Regionalökonomie
- Umbau der restlichen Industrie
- Institutionelle Maßnahmen
Sonntag, 7. Mai 2017
Lesung und Podiumsdiskussion zur BNE an der PH
Auf die folgende Veranstaltung zum Bereich BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) am kommenden Mitwoch (10. Mai 2017) wollte ich Sie hinweisen:
The Environmental Crisis, Business Interests and their Relevance for Secondary Teacher Education in Biology, Economics, and Politics
Ludwigsburg University of Education, LitCafé
Wednesday, May 10, 2017, 6 – 8 pm
The Environmental Crisis, Business Interests and their Relevance for Secondary Teacher Education in Biology, Economics, and Politics
Ludwigsburg University of Education, LitCafé
Wednesday, May 10, 2017, 6 – 8 pm
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Time
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Programme
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5:45 – 6 pm
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Arrival at LitCafé,
meet & greet
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6 – 6:10 pm
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Welcome, opening and
introduction of guests
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Prof. Dr. Jörg-U. Keßler
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6:10 – 6:45 pm
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Reading and introduction of the book
“Business Interests and the Environmental Crisis” through the editors Kanchi Kohli and Manju Menon |
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6:45 – 7:30
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Panel Discussion:
The Environmental Crisis, Business Interests and their Relevance for
Secondary Teacher Education in Biology, Economics, and Politics
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Prof. Dr. Frank C. Englmann (Economics, Stuttgart University)
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Prof. Dr. Armin Lude (Biology, Ludwigsburg University of Education)
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Dr. Helmut Däuble (Political Sciences, Ludwigsburg University of
Education)
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Michael Eick, SSDL Esslingen
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Stefan Fahrner, SSDL Ludwigsburg
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Patrick Kiesel (Student, Ludwigsburg University of Education)
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Kanchi Kohli (New Delhi)
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Manju Menon (New Delhi)
Host: Prof. Dr. Jörg-U. Keßler
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7:30 – 8 pm
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Small reception,
drinks and brezzles, meet & greet
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Freitag, 5. Mai 2017
Spanien - im Treibhaus schuften für die Gemüseversorgung Europas
Eine sehr interessante Doku über den Obst- und Gemüseanbau im größten Anbaugebiet Europas. Dabei sind die Arbeitsbedingungen miserabel, ebenso wie die Lebensbedingungen, etwas, was man in Europa eigentlich nicht erwarten würde. Regt zum Nachdenken darüber an, wie unser gutes Leben auf Kosten anderer Menschen stattfindet. Und es stellt sich die Frage: Brauchen wir das ganze Jahr über Erdbeeren, Paprika und Tomaten? Hier der Link zur Doku auf Arte vom 21.04.2017:
Im Treibhaus schuften in Spanien
Im Treibhaus schuften in Spanien
Dienstag, 2. Mai 2017
Ringvorlesung an der PH: Nachhaltigkeit in Ludwigsburg
Passend zu unserem Seminarthema gibt es in diesem Semester die Ringvorlesung "Nachhaltige Stadt Ludwigsburg". Die Beschreibung auf der PH-Website lautet:
Akteure aus Wissenschaft, Verwaltung und Alltag referieren über Ökologie, Mobilität, Partizipation und Energie am Beispiel der Stadt Ludwigsburg. Neben Studierenden sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zu den Veranstaltungen eingeladen.Die Vorlesungen finden jeweils dienstags von 16.15 - 17.45 Uhr in Raum 1.201 statt. Folgende Themen und Referenten sind vorgesehen:
- 9. Mai 2017: Grußworte von Prof. Dr. Martin Fix, Rektor der PH Ludwigsburg und Angelina Visconti, AStA der PH Ludwigsburg; Nachhaltigkeit und BNE (Prof. Dr. Armin Lude & Prof. Dr. Stephan Schuler, PH Ludwigsburg), Nachhaltige Stadtentwicklung (Peter Fazekas, Stadt Ludwigsburg)
- 16. Mai 2017: Nachhaltige Mobilität (Martin Kurt, Stadt Ludwigsburg)
- 23. Mai 2017: Grün wirkt (Prof. Dr. Armin Lude, PH Ludwigsburg)
- 30. Mai 2017: Klimapfad Ludwigsburg (Isabel Staiger, Stadt Ludwigsburg)
- 13. Juni 2017: Bildung und Nachhaltige Stadtentwicklung (Renate Schmetz, Stadt Ludwigsburg)
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